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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte das Anwesen zur gegenüberliegenden Wirtschaft Unterbräu. Der sogenannte Unterbräustadel diente als Veranstaltungsraum, hier fanden von 1903 bis 1906 die Dachauer Weihnachtsspiele statt. Im Ersten Weltkrieg wandelte sich der Unterbräustadel zum Katholischen Gesellschaftshaus und zum Mittelpunkt des katholischen Vereinslebens. Teile der seit 1919 dort aufgebauten Bibliothek wurden im Zweiten Weltkrieg dem KZ Dachau für eine Lagerbibliothek zur Verfügung gestellt. 1933 übernahm die NSDAP das „Gesellschaftshaus“ als Veranstaltungshaus. Das erste Lichtspielhaus Dachaus hatte hier seine Räumlichkeiten. Als dieses schloss, baute die Stadt Dachau 1973/74 das Gebäude zu einem Vereins- und Veranstaltungshaus um; 1991/92 wurde es erweitert und neugestaltet. Das Relief im Eingangsbereich (Steinsäule mit Dachauer Stadtsilhouette) stammt aus dieser Umbauphase und ist von Karl Halt Trossbach. Heute ist das städtische Veranstaltungshaus ein Zentrum des Dachauer Kulturlebens.
Verkehrsverbindung:
Bus 719/720/722 (Mittermayerstraße oder Rathaus)
Nutzung: Veranstaltungsort und Atelier von Christa Spencer www.christa-spencer.de
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